Südafrika ist mit 12 offiziellen Amtssprachen ein Land mit großer sprachlicher Vielfalt – und auch bei unseren Freiwilligen klingt der Alltag je nach Einsatzstelle ganz unterschiedlich. Während zwar überall sehr gut Englisch gesprochen wird, spielen in den verschiedenen Einsatzregionen auch Afrikaans, Setswana, isiXhosa oder isiZulu eine wichtige Rolle. Unsere Freiwilligen leben vor allem in der Umgebung von Johannesburg in Gauteng und North West, aber auch in Paarl, Gqeberha und an der Grenze zu KwaZulu-Natal. Da kann es bei der Freiwilligenarbeit in Südafrika sprachlich schon einmal spannend werden!
Mit Kolleginnen wird im Arbeitsalltag zwar meist Englisch gesprochen. Gerade im Kontakt mit kleinen Kindern und als Zeichen von Respekt ist es aber schön und hilfreich, auch ein paar Wörter der jeweiligen lokalen Sprache zu kennen. Deshalb bekommen unsere Freiwilligen bereits beim Vorbereitungsseminar von unseren südafrikanischen Partnerinnen einen ersten Einblick in verschiedene Sprachen und lernen wichtige Wörter für ihren Alltag!
Sprache gehört zum Freiwilligendienst
In einer extra sprachlichen Einheit beschäftigen sich die Freiwilligen mit den Grundlagen der Sprache, die an ihrer jeweiligen Einsatzstelle besonders relevant ist. So können sie schon vor ihrer Ankunft erste Wörter und einfache Redewendungen lernen und haben einen kleinen sprachlichen Startvorteil für ihre Freiwilligenarbeit in Südafrika.
Denn auch wenn Englisch die wichtigste gemeinsame Sprache ist, kann ein einfaches „Molo“, „Dumela“ oder „Sawubona“ eine Tür öffnen. Besonders bei der Arbeit mit Kindern können einzelne Wörter in ihrer vertrauten Sprache helfen, Nähe und Vertrauen aufzubauen. Und keine Sorge: Niemand erwartet, dass du vor deiner Ausreise eine neue Sprache perfekt beherrschst!
Wörter, die dir garantiert begegnen werden
Und dann gibt es natürlich noch ein paar Wörter, die dir im Alltag immer wieder begegnen werden – und die vielleicht erstmal für Verwirrung sorgen. „Now“ heißt sofort, „just now“ eher später und „now now“ irgendwo dazwischen. Wann genau also etwas passiert? Das musst du manchmal einfach herausfinden.
„Eish!“ passt dagegen fast immer: zu Überraschung, Frust, Mitgefühl oder Schock. „Sharp“ oder „Sharp Sharp“ heißt so viel wie „okay“, „cool“ oder „abgemacht“. Bei „Shame!“ solltest du ebenfalls nicht erschrecken – das ist oft ein Ausdruck von Mitgefühl oder Begeisterung. Und wenn dir jemand von Bakkies, Robots oder einem Braai erzählt, weißt du spätestens: Du bist in Südafrika angekommen!



Sprache lernt man vor allem im Alltag
Die ersten Wörter sind schnell gelernt – aber die spannendste Sprachstunde beginnt sowieso erst vor Ort. Im täglichen Miteinander mit Kolleg*innen, Kindern und anderen Menschen kommen nach und nach neue Wörter dazu. Gerade zu Beginn von der Freiwlligenarbeit in Südafrika entstehen dabei sogar ganz eigene Wege, sich zu verständigen: mit Gesten, Lachen, Wiederholungen und ein bisschen Kreativität. Genau das gehört zu einem weltwärts Freiwilligendienst dazu: offen zu sein, sich auf Neues einzulassen und gemeinsam herauszufinden, wie Kommunikation funktioniert.
Interesse?
Wenn du Interesse an einem sprachlich diversen weltwärts-Freiwilligendienst mit dem DSJW hast, findest du auf unserer Webseite alle wichtigen Infos zu unseren Einsatzstellen, Partnern und Erfahrungen. Egal ob du dich handwerklich, pädagogisch oder sozial engagieren möchtest – wir freuen uns, dich auf deinem Weg zu begleiten und gemeinsam mit dir einen Beitrag zu einer solidarischen Weltgesellschaft zu leisten.
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