Mitte August begann für Klara ihr weltwärts-Freiwilligendienst in Südafrika – ein Schritt, der sie nicht nur in ein neues Land, sondern auch mitten in eine ganz andere Lebensrealität führte. Nach dem gemeinsamen On-Arrival-Seminar aller Freiwilligen ging es für sie weiter nach Potchefstroom, wo sie seitdem in ihrer Einsatzstelle Bafenyi Trust aktiv ist. Der Name bedeutet übersetzt „Gewinner“ oder „Gewinnerin“ und spiegelt zugleich das Leitmotiv der Organisation wider: „helping people win“.
Bafenyi Trust ist eine christliche Non-Profit-Organisation, die im Township angesiedelt ist und sich gezielt an Kinder, Jugendliche und Erwachsene richtet, die unter schwierigen sozialen Bedingungen leben. Für Klara war der Einstieg in die Freiwilligenarbeit direkt mit starken Eindrücken verbunden: „Da sich Bafenyi Trust mitten im Township befindet, wurde ich bereits von Beginn an mit der finanziellen Ungleichheit und der gespaltenen Lage des Landes konfrontiert.“ Diese Erfahrungen prägen ihren Alltag und machen die Freiwilligenarbeit für sie besonders intensiv.
Vielseitige Freiwilligenarbeit im Projektalltag
Die Freiwilligenarbeit bei Bafenyi Trust ist abwechslungsreich und fordert Eigeninitiative. Klara unterstützt das Team in drei verschiedenen Programmen: dem Adult-Program, dem After-School-Program und dem Kids Club. Ein fester Bestandteil ihres Alltags ist dabei das Autofahren. Bereits am ersten Arbeitstag stand eine Fahrstunde auf dem Programm – inzwischen übernimmt sie selbstständig Besorgungen, holt Spenden ab oder erledigt Einkäufe für die täglichen Mahlzeiten. „Mittlerweile fühle ich mich recht sicher und habe kein Problem damit, allein für das Projekt unterwegs zu sein“, berichtet sie.
Ein weiterer wichtiger Teil ihrer Freiwilligenarbeit sind die regelmäßigen Treffen der sogenannten Community Groups. Gemeinsam mit dem Team fährt Klara zu verschiedenen Treffpunkten, verteilt Essen, singt Worshipsongs und begleitet sogenannte „Life Lessons“, in denen alltagsnahe Themen besprochen werden. Diese Begegnungen ermöglichen einen engen Austausch mit den Menschen vor Ort und zeigen, wie wichtig Gemeinschaft und Vertrauen sind.
Arbeit mit Kindern und persönliche Herausforderungen
Nachmittags ist Klara im After-School-Program eingesetzt. Dort unterstützt sie unter anderem einen Schüler mit Legasthenie beim Lesen und Schreiben. Dank ihrer Vorerfahrungen aus Deutschland konnte sie sich schnell in diese Rolle einfinden. Besonders hilfreich sind dabei kreative und technische Lernmethoden: „Ich greife viel auf technische Lernmaterialien zurück, da mein Nachhilfeschüler besonders mit Musik lernen kann.“
Eine der größten Herausforderungen ihrer Freiwilligenarbeit ist die Sprachbarriere. Vor allem im Umgang mit Kindern, die kaum oder kein Englisch sprechen, ist Kommunikation nicht immer einfach. „Mit Händen und Füßen funktioniert es dann doch meistens am besten und manchmal braucht man gar keine Worte, um sich zu verstehen“, fasst Klara ihre Erfahrungen zusammen. Auch im Kids Club, in dem sie bei der Vorbereitung von Bastelangeboten, Arbeitsblättern und Bühnenbildern hilft, ist Kreativität gefragt.
Begleitung durch das DSJW
Das Deutsch-Südafrikanische Jugendwerk (DSJW) begleitet Klara während ihrer gesamten Freiwilligenarbeit – von der Vorbereitung in Deutschland über Seminare vor Ort bis hin zur Nachbereitung. Ziel ist es, Freiwilligenarbeit nicht nur als Unterstützung für Projekte zu verstehen, sondern auch als Lern- und Entwicklungsraum für die Freiwilligen selbst.
Klara blickt trotz aller Herausforderungen positiv auf ihre Zeit in Südafrika zurück: „Ich wurde sehr herzlich im Team aufgenommen und fühle mich wohl. Ich bin sehr froh, mich hier als Freiwillige einbringen zu können.“



Begleitung durch das DSJW
Das Deutsch-Südafrikanische Jugendwerk (DSJW) begleitet Klara während ihrer gesamten Freiwilligenarbeit – von der Vorbereitung in Deutschland über Seminare vor Ort bis hin zur Nachbereitung. Ziel ist es, Freiwilligenarbeit nicht nur als Unterstützung für Projekte zu verstehen, sondern auch als Lern- und Entwicklungsraum für die Freiwilligen selbst.
Klara blickt trotz aller Herausforderungen positiv auf ihre Zeit in Südafrika zurück: „Ich wurde sehr herzlich im Team aufgenommen und fühle mich wohl. Ich bin sehr froh, mich hier als Freiwillige einbringen zu können.“
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