Seit Beginn seines weltwärts Freiwilligendienstes engagiert sich Felix im Rahmen der Freiwilligenarbeit in Tshwarro. Schon nach kurzer Zeit ist der Einsatzort für ihn zu einem vertrauten Alltag geworden. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen lebt und arbeitet er in einer offenen Gemeinschaft, die von gegenseitiger Unterstützung und einem entspannten Miteinander geprägt ist. „Ich habe mich hier ziemlich schnell eingelebt“, berichtet Felix rückblickend – ein guter Start in eine intensive und lehrreiche Zeit.
Ein zentraler Bestandteil seiner Freiwilligenarbeit ist die Mitarbeit in einer Creche. Der Tag beginnt früh: Morgens holen Felix und ein weiterer Freiwilliger die Kinder aus dem Dorf ab. Besonders die jüngeren Kinder werden dabei oft getragen, da der Weg für sie noch zu weit ist. In der Creche angekommen, werden gemeinsam Tische und Stühle aufgebaut und Materialien zum Malen verteilt. „Die Kinder malen sehr gerne und wollen oft, dass wir ihnen etwas vormalen“, erzählt Felix und beschreibt damit die Nähe, die schnell zwischen ihm und den Kindern entstanden ist.
Lernen, spielen und gemeinsam wachsen
Der Vormittag ist geprägt von einer Mischung aus Spiel und Lernen. Neben kurzen Spielphasen unterstützt Felix den Vorschulunterricht. Dabei vermittelt er Grundlagen wie Zahlen von eins bis zwanzig, das Alphabet, Monate und Wochentage – sowohl auf Englisch als auch auf Setswana. „Erst sprechen wir alles zusammen durch, danach üben wir mit jedem Kind einzeln“, erklärt er. Auch wenn es manchmal etwas chaotisch wird, gehört das zum Alltag dazu. Die Fortschritte der Kinder machen die Herausforderungen mehr als wett.
Nach dem Unterricht steht wieder gemeinsames Spielen auf dem Programm. Besonders stolz ist Felix darauf, den Kindern neue Spiele nähergebracht zu haben, die Kreativität und Teamarbeit fördern. Gegen Mittag wird gemeinsam gegessen. Die Mahlzeiten werden vorbereitet und verteilt, wobei auch kleine Alltagsroutinen eingeübt werden. „Seit ein paar Wochen waschen die Kinder vorher ihre Hände, was uns wichtig war“, berichtet Felix und zeigt damit, wie Freiwilligenarbeit auch kleine, nachhaltige Veränderungen im Alltag bewirken kann.
Neben der Freiwilligenarbeit
Neben dem Einsatzalltag bietet die Freiwilligenarbeit in Südafrika auch besondere Erlebnisse außerhalb der Arbeit. Ausflüge in den Krüger-Nationalpark und den Pilanesberg-Nationalpark zählen für Felix zu den persönlichen Highlights. „Ich bin ein großer Tierfreund und fand es total spannend, alles mal in echt zu sehen“, berichtet er begeistert.



Persönliche Entwicklung im Freiwilligendienst
Rückblickend ist Felix überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Freiwilligenarbeit hat ihn nicht nur fachlich, sondern auch persönlich geprägt. „Ich bin geduldiger geworden und versuche mehr, jeden Tag für sich zu nehmen“, reflektiert er. Genau diese persönliche Entwicklung ist ein zentrales Ziel der Freiwilligenarbeit beim Deutsch-Südafrikanischen Jugendwerk (DSJW).
Begleitung durch das DSJW
Das DSJW begleitet Felix während seines gesamten Aufenthalts – von der Vorbereitung über die Zeit vor Ort bis hin zur Nachbereitung. So wird Freiwilligenarbeit nicht nur zu einem Engagement für andere, sondern auch zu einem wichtigen Schritt der eigenen Entwicklung.
Interesse?
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