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Column #col1

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Madikwe Rural Development Programme (MRDP)

"There is no other place I know that is so heavy with atmosphere, so strangely and darkly impregnated with that stuff of life that bears the authentic stamp of South Africa."

Der Autor Herman Charles Bosman über Marico/Madikwe

Leitung: Mr. Arno Faul, Südafrika
Internet: www.mrdp.de

Aktuell

Afrika

Wir freuen uns, allen Interessierten mitzuteilen, dass unser neues Projekt zur Unterstützung der 'Emerging Farmer' vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) genehmigt wurde. Insgesamt umfasst dieses Projekt eine Gesamtsumme von 168.000 Euro (ca. 1,5 Millionen Rand).

Dies ist ein weiterer wunderbarer Beitrag des Deutsch- Südafrikanischen Jugendwerkes für die positive Entwicklung der Madikwe Region und seiner Menschen.

Die Landfrage im gesamten südlichen Afrika ist ein drängendes gesellschaftspolitisches Problem.

Ziel des Projektes ist es, die bisher landlose Bevölkerungsgruppe der Batswana als vollwertige Farmer in die kommerzielle Landwirtschaft zu integrieren mit allen sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landbesitzes.

Beschreibung der räumlichen und Klimatischen Verhältnisse

Afrika

Die Zielregion “Madikwe”, die den Namen des Entwicklungsprogramms des DSJW bestimmt, liegt in der Nord-West-Provinz der Republik Südafrika. Sie wird im Osten durch die Stadt Swartruggens und im Westen durch die Stadt Zeerust begrenzt. Sie erstreckt sich weit über das sog. Marico Bosfeld, das ihr das typische landschaftliche Gepräge des afrikanischen Buschfeld verleiht, hinaus über ca. 2.700 qkm.

Die Provinzhauptstadt der Nord-West-Provinz heißt Mafikeng und liegt ca. 100 km westlich der Region Madikwe. Der Begriff “Madikwe” stammt aus der vornehmlich in der Region gesprochenen Sprache Setswana und bedeutet “rotes fließendes Wasser”. Er ist auch das Synonym in Tswana für den Namen des Flusses Marico, der durch die Zielregion fließt.

Madikwe ist eine sehr stark ländlich strukturierte Gegend, in der der landwirtschaftliche Sektor das gesamte Wirtschaftsleben dominiert und somit nahezu als einzige Erwerbsquelle die meisten Menschen beschäftigt.

Vornehmlich werden Tabak, Chilli bzw. roter Pfeffer, Mais, Winterweizen, Koljander und viele Arten von Gemüse angebaut.

Die Wasserversorgung der Region erfolgt durch zwei Staudämme mit einer Gesamtkapazität von ca. 60 Mio. m³. Aufgrund der regelmäßig wiederkehrenden Dürreperioden, kommt es jedoch häufig zu Beeinträchtigungen in der Wasserversorgung.

Das Gebiet außerhalb der bewässerungsfähigen Flächen wird durch extensive Rinder- und Wildtierhaltung genutzt.

Der jährliche Niederschlag in der Region beläuft sich auf ca 500 mm pro m². Dies bedeutet, daß die Region gemäß internationaler Richtlinien als landwirtschaftliches Randgebiet ausgewiesen ist.

Die natürliche Vegetation besteht neben geringem Baumbewuchs aus sog. Buschfeld, also unterschiedlichen Gräsern und niedrig wachsenden Sträuchern. Der Boden setzt sich zu 20 bis 40 % aus Lehm zusammen.

Die Tagestemperaturen schwanken von gemäßigt bis sehr heiß mit Temperaturen, die im Sommer teilweise 40°C überschreiten. Im Winter ist die Region überwiegend frostfrei.

Frei laufende Wildtiere und prachtvolle Berg- und Savannenlandschaften bergen ein hohes Potential zum Ausbau eines vernünftig und ökologisch ausgerichteten Tourismus. Nördlich der Region besteht seit kurzer Zeit das 70.000 Hektar große Wildreservat “Madikwe”, das zu den größten Naturschutzgebieten Südafrikas gehört.

Sozio-demographischer Hintergrund der Zielregion

In der Zielregion hat die Ethnie der Batswana einen Bevölkerungsanteil von 95 %, der Rest der Einwohner verteilt sich auf Weiße (überwiegend afrikaans-sprachig), andere afrikanische Ethnien und Inder. Die Batswana teilen sich in verschiedene Gruppen wie die Bafuhurutse, die Bakwena oder die Barolong auf. In der Zielregion selbst leben etwa 8.000 Batswana, in der weiteren Umgebung weitere ca. 25.000, bei denen es sich um Verwandte eines Großteils der Einwohner des Staates Botswana handelt, dessen Territorium sich im Norden der Nord-West-Provinz anschließt. Viele der Batswana sind Farmarbeiter mit einem Monateinkommen ja nach Stellung und Verwendung von ca. 250 bis 800 Rand, umgerechnet ca. 25 bis 80 Euro.

Nur wenige weiße Farmer beschäftigen auf ihren Farmen in der Madikwe-Region einen Großteil der Männer und Frauen der Batswana und teilen sich hauptsächlich das Eigentum der landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Zielregion auf. Ansonsten handelt es sich um sogenanntes “communal land”, das extensiv genutzt wird. Die Inder führen überwiegend die örtlichen Dienstleitungsgeschäfte, insbesondere liegt der Verkauf von Nahrungsmitteln in ihrer Hand.

Die in Sippen lebenden Batswana lockern zunehmend ihre Familienstrukturen, da traditionelle Werte und Normen an Bedeutung verlieren. Das führt zu sozialen Problemen. Familien mit nur einem Elternteil, ungewollte Schwangerschaften, HIV/Aids oder Ernährungsengpässe bzw. Mangelernährung bei Kindern und Jugendlichen sind keine Seltenheit mehr.

Entwicklung des Programms

Im Jahre 1986 erkannte die Gemeinschaft in der Region die Notwendigkeit, Entwicklungsarbeit durchzuführen, um damit den Bestrebungen nach Verbesserungen der Lebensverhältnisse gerecht zu werden. Nachdem die Planungen und Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde ein Mitglied der Gemeinschaft zum Entwickler ernannt. Die Gemeinschaft gründete die “Marico Buschveld Community Development Association (CDA)”. Diese CDA arbeitete unabhängig bis Mai 1995, bis es die langen Jahre der Dürre unmöglich machten, Entwicklung auf gemeinsamer Basis fortzuführen. Die CDA versuchte ohne einen ausgebildeten Entwickler so gut es irgend ging, die angefangenen Projekte weiterzuführen.

In der Zeit zwischen Januar 1989 und Mai 1995 wurden rund 5 Mio. Rand in den verschiedenen Projekten aufgewendet. Der größte Anteil dieses Betrages kam von der Gemeinschaft selbst. Unterstützt wurden die Projekte aber auch von der Regierung, der British High Commission, von IDT, Sizwe Education Trust und anderen.

Die Zeit bis Januar 1997 wurde genutzt, um verschiedene Konzepte zu überdenken und nach Alternativen für eine finanzielle Grundlage gesucht, die das gesamte Entwicklungsprogramm aufrecht erhalten könne.

Seit Januar 1997 unterstützt das DSJW e.V. finanziell das Madikwe Rural Development Programme durch jährliche Zahlungen in Höhe von ca. 120.000,- ZAR. Diese Summe sorgt dafür, daß die Entwicklungsarbeit durch den dortigen Leiter- Herrn Arno Faul - aufrecht erhalten werden kann. Im Jahr 2001 erhielten wir erstmals Fördermittel durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Voraussetzung ist eine finanzielle Eigenbeteiligung. Hierzu freuen wir uns über jede Spende, denn je höher der Eigenanteil, desto höher auch die Fördergelder. Spendenbescheinigungen stellen wir Ihnen gerne aus.


Soziale Probleme

  • Akoholismus
  • Mangelnde Ausbildungsmöglichkeiten
  • Gewalt
  • Apathie durch Perspektivlosigkeit
  • Mangelhafte Ernährung der Kinder
  • Sehr hohe Analphabetenquote
  • Fehlende Einkommensmöglichkeiten
  • Fehlende Kindergärten; Mütter können nicht arbeiten

Seit Januar 1989 werden folgende Projekte zur Verbesserung dieser Probleme durchgeführt:

  • Infrastrukturmaßnahmen wie Hausbau, Bau sogenannter “Agri-Villages”, Zugang zu Trinkwasser und Strom, Ausbau der sanitären Einrichtungen, Errichtung von Schulen und Kirchen und Schaffung von Freizeiteinrichtungen wie Sportplätze.
  • Kauf von kommerziell betriebenen Farmen und Übertragung an Farmarbeitergemeinschaften - damit Schaffung neuer Einkommensquellen.
  • Einrichtung dreier Kindergärten, die auch staatlich anerkannt wurden, so dass Erzieherinnen vom Staat bezahlt werden.
  • Kinder und Jugendbetreuung in Kindergärten und Schulen.
  • Ausbildung auf formaler Grundlage. Beispiele: Erhalt landwirtschaftlicher Maschinen, Ausbildung zum Hausbau, Management Training, Personal Managment, Commercial Farmer - Ausbildung, Vorarbeiter Ausbildung, Ausschuß Training, Demokratisierung der Gemeinschaft, Ausbildung zu Erster Hilfe und Laien Predigern.
  • Unterstützung und Training von Arbeitern zur Verbesserung der persönlichen und rechtlichen Stellung in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern.
  • Soziale Aktivitäten zur Freizeitgestaltung wie die Gründung von Fußballmannschaften, Werk- und Handarbeitsgemeinschaften und Chören.
  • Traditionelle Strukturen wie Lekothlas wurden wiederbelebt, damit die Menschen unabhängiger ihr soziales Umfeld organisieren können.

Newsletter 2005

Hi all of you out there in the wide wide world (www......... get it?, we`re also now part of the www.... hi-hi-hi)

Anyway, as you have noticed the MRDP became automatic and with the help of Sebastian B we can now also place photo`s on our newsletter (or is it in?) so now we have a colourful newsletter (so nach dem Motto "A picture says more than a thousand words"). If any of you would like specific pictures of specific things, then write me an email and I will gladly send you the picture. We`ll call it the MRDP PICTURE MAILING SERVICE and its specific purpose is 1). so that u will never forget us .... 2). to counteract those depressed feelings of u who misses this old place so much.

Basically it is just we miss u all so much that we would gladly send any pictures u want to make u happy, because then we`re also happy. Just remember that I am not so literate with all of this technology (it took me two days to get these pictures there where they are now!!!). Does anyone know what I must do so that I can also write in the empty spaces next to the photos?? Then it would look much better, like an articel in a magazine. Now it looks stupid.

Enough chit-chat. Let`s start with the news. Our last newsletter went out a year ago. I intend that it won`t take so long again before the next one goes out. How often do you people want a newsletter from the MRDP. Let me know... We'll give you feedback about the projects specifically.

EMERGING FARMERS

Quiet Living CC (the farm on which we live) are harvesting their 3rd harvest now and the quality of their harvest is excellent but again they haven`t shown any profit because of the fact that prices are below cost. Open Area Development CC, the second emerging farmers project signed their papers a month ago (after me having to fight two and a half years with the government to do their job!), so now we just wait for the money to move (could take another year!), then these people can join our Maswela farms enterprise.

With agriculture in SA it is going extremely bad. By the time you get this newsletter the Dept. of Water Affairs will have closed most of the farmers' water on Skuinsdrift, because the farmers do not have money to pay their water debts. So they will not be able to plant, thus most of the workers (and their dependents) will be without work or food. This is a situation just as worse as we had in 1994/5 when all the workers were retrenched because of the drought. Except then we got (as a community) R500 000.00 for community employment programmes. Some of you still helped me to manage that project.... Unfortunately our present government do not have money or interest to help us in this terrible situation. So from a development point of view things look bad. It is now a matter of helping the people to get food to survive…

PRIVATISING THE WATER SCHEME

I am still helping the farmers to privatise the water scheme so that we can manage it ourselves. This will be better, because we will be able to do it better and cheaper than the government. The only problem now is whether this will still be able to take place, because of the bad economical situation of agriculture.

10 YEAR REUNION

Last year in July we had a 10 year MRDP/DSJW reunion and boy, did I/we enjoy it!! Our thanks to DSJW who invested some 1000Euro's to make it possible, especially since some people neglected to pay all the fees they were suppose to pay. May I ask them to please join the DSJW this year as members, since we (the MRDP) need more former “Teilnehmer” to join the DSJW as members so that we have a better change to get again project support from BMZ. So if all of u join the DSJW as members u will directly help the MRDP to get more funding from sources outside the DSJW (who by the way made exactly as much "verlust" last year as the amount that they subsidised our reunion with!). I really appreciated the fact that we all could meet and it was a great emotional milestone for this old man to have u all there. Let's aim at a 15 year reunion again and pray that everyone stays healthy till then. When u get my age u will understand what it means to have so many family in Germany. It keeps me going in tough times.

Unser CLOTHES SHOP

Natürlich betreiben wir immer noch den Clothes Shop in der alten Mühle. Jeder Student hat ein paar Sachen zum Spenden, und so kommt immer eine Menge an “neuer” Kleidung in den kleinen Shop. Im Oktober letzten Jahres haben Susann (engagierte H&M Mitarbeiterin) und Lena die Waren neu sortiert und Preise ausgestellt. Zu unserem Sortiment gehören derzeit Schuhe, Shirts, Unterwäsche, Socken, Pullover, Kurze und lange Hosen sowie Jeans, außerdem Röcke, Kleider und Anzüge. Gerade nun, da der Winter anbricht, werden feste Schuhe, Socken und Pullover gekauft. Das eingenomme Geld wird zurückgelegt und je nach Bedarf für Ausflüge der Kinder, Reparaturen und andere Notlagen ausgegeben.

Mothusi's Shop

Ich bin Suzan Karagöz und schon seit dem 18. August 2003 hier auf der Farm. Seit einiger Zeit bin ich für unseren kleinen Shop verantwortlich, d.h. ich kümmere mich um die Buchhaltung, das Einführen neuer Waren, den Grossmarkteinkauf und alles weitere, was zu erledigen ist.

Unser Brot beziehen wir seit einiger Zeit von der Sunbake Bakery aus Rustenburg, die uns zweimal in der Woche mit Frischware beliefert.

Neben Brot als Hauptnahrungsmittel haben wir derzeit folgende Artikel im Angebot: Zucker, Salz, Mehl, Öl, Achaar, Tee, Kaffee, Peanutbutter, Fisch, Reis, Bohnen, Chakalaka, Eier, Milch, Gewürze und Hefe sowie verschiedene Süßigkeiten; außerdem (Schnupf)Tabak, Kerzen, Streichhölzer, Glycerin, Vaseline, Body Lotion, Hand- und Haushaltsseife, Damenbinden, Waschpulver, Toilettenpapier, Schuhcreme, Zahnbürsten und -pasta, Lippenbalsam, Schreibwarenartikel und Kopfschmerztabletten.

Im Oktober 2004 konnten wir von unseren Ersparnissen einen Gefrierschrank für den Shop kaufen. Zur Zeit wird dieser zur Kühlung unserer Colddrinks von der COCA COLA Company verwendet, bei der wir seit Kurzem Kunde sind. Wenn wir weiterhin so fleißig bestellen und auch verkaufen, bekommen wir von der Company zukünftig einen Kühlschrank gestellt. Beim Verkauf der Drinks (z.B. Cola, Fanta, Sprite, Stoney) hilft uns Mausa, die den Maswelashop betreibt. Für uns ist sie ein Kooperationspartner in Sachen Ein- und Verkauf.

Sobald wir unsere Colddrinks in den Company-Kühlschrank verlagert haben, wird unserer Gefrierschrank wieder für die Aufbewahrung von Yoghurteis und Tiefkühlhühnchen genutzt.

Natürlich hat es sich nicht geändert, dass besonders die Kinder wie verrückt von morgens bis abends “Koko” brüllen. Beim nächsten Newsletter gibt es dann ein Foto vom Shop zu sehen.

Bis dahin macht’s gut,
Eure Suzan

Ikagisano Intermediate School

Wie nicht anders erwartet, haben sich auch im letzten Jahr wieder einige Veränderungen zugetragen. So unterrichten z. B. Aloni van der Merwe und Rudi van Niekerk nicht mehr an unserer Schule.

Zur Zeit sind 5 Lehrer an der Schule tätig, alle anderen Lehrkräfte, beispielsweise William, Suzan und Mapsi, sind freiwillige Helfer. Derzeit besuchen 160 Schüler(innen) unsere Schule. Seit einiger Zeit wurden die Klassen zusammengeschlossen, so gibt es nun die 1./2. Klasse, die 3./4. usw.

Arno hat vorgeschlagen, dass es nur noch Tswana, Mathe und Englisch an der Schule gibt; wir sind gespannt, wann wir auf diesen Vorschlag eine Reaktion erwarten dürfen! :)

Zur Zeit ist auf Grund von mehreren Sportfesten kein regelmäßiger Schulbesuch der Kiddis zu erkennen, da sie schon in den frühen Morgenstunden beginnen, Fußball oder Netball zu trainieren.

Am Donnerstag der vergangenen Woche waren Suzan und Lena (und ein paar faule Lehrerinnen - sorry Frank, ist aber so!) mit ca. 40 Kindern von Ikagisano in Zeerust bei einem Sportscompetition, bei dem wir (natürlich nur durch Suzan's und Lena's Anfeuerungsrufe bedingt) sehr gut abgeschlossen haben. Beim zweiten Sportfest dieser Art sind durch Ausscheidungsverfahren etliche unserer Kinder dabei, so z.B. Thapelo, Prince, Jeffrey, Lucky, Agnes, Susie, 2x Kedibone, Betty u.v.a.m. !!!

Beim nächsten Newsletter bekommt ihr dann ein Foto von unseren Superstars in action zu Gesicht!

Ikagisano/Maswela & Veeplaas Creche

Hallo und Servus ihr Lieben, ich bin Lena Scheel und arbeite nun schon seit mehr als 7 Monate im Creche bei Tumi und Motshabi!

Damit ihr auf dem Laufenden seit, will ich euch mal die neuesten Neuigkeiten berichten…

Ich will mal mit den negativen Dingen beginnen: im Jahr 2004 (und ich meine das gesamte Jahr 2004!!!) haben wir das vom Government überwiesene Geld eigens für die Löhne von Motshabi, Tumi uns Goitsemang genutzt! Das heisst also, dass es gerade so gereicht hat, um die Frauen auszuzahlen! Die übrigen Kosten, wie z.B. Nahrungsbeschaffung und Veeplaas-Versorgung (also auch Löhne und Nahrungsversorgung!) konnten wir nur decken, da wir die mehr als großzügige Spende von HENKEL (danke Nina, einen lieben Gruß auch an deinen Vater) zur Verfügung hatten! Wie ihr seht, haben wir also weiterhin Geldprobleme … aber wir geben natürlich nicht auf! :)

Durch eine super Aufräumaktion von Florian, der zur Zeit unser einziger Hahn im Korb ist, bekommt der Ikagisano Creche einen Teppich! Und das ist nicht irgendein Teppich - es ist unser Wohnzimmerteppich, den Florian nach einigen Anstrengungen rausgenommen und gesäubert hat! “Danke, Flo!” :)

Da es schwer zu kategorisieren ist, unter welchem Aspekt das Folgende läuft, überlasse ich es euch, ob ihr es als Positiv oder Negativ seht … Spannung … Scherz bei Seite, seit Neuestem sind Ikagisano und Maswela nach einem Besuch der Social Workers wieder getrennt!!! Das bedeutet nun, dass Motshabi wieder ihr altes Early Learning Centre gegenüber der tarroad bezieht! Auf Grund des südafrikanischen Tempos steht dieser Vorgang noch in den Kinderschuhen, aber wir werden uns bemühen, so bald wie möglich die geforderten Umstände zu schaffen. Es hat insofern auch etwas Gutes, da nun wieder die Maswelakiddis den Creche vor der Tür haben. Es hatte sich der Umstand eingeschlichen, dass auf Grund der Entfernung zum neuen Creche nicht mehr alle Kinder von unten gekommen waren!

Last but not least wäre da noch zu erwähnen, dass Veeplaas ein Konto eröffnet hat … um es mit Arnos Worten zu sagen … “können wir froh sein, wenn sie in einem Jahr Geld rauf bekommen!” That's the way it goes…

Viele Kinder sind krank, da seit Beginn des Jahres eine Durchfallerkrankung umgeht und die Ansteckung sehr hoch ist.

Damit wir einen Überblick über die Entwicklung der Kleinen bezüglich Ernährung haben, wurde im Oktober des vergangenen Jahres mit Hilfe von Beatrice, einer Schweizer Ärztin, ein “Ernährungsprojekt” gestartet. Dabei untersuchen wir unsere Schützlinge im Abstand von 3 Monaten auf Mangelerscheinungen und deren Kennzeichen. Die gewonnenen Daten werden tabellarisch aufgezeichnet und jeweils erweitert. So haben wir im Blick, wie sich unsere Kinder entwickeln und welche Veränderungen im Bezug auf die Nahrungsversorgung vorgenommen werden müssen, um eine möglichst optimale Versorgung zu gewährleisten!

An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen des MRDP, recht herzlich bei Beatrice für ihre Spende bedanken, von der wir Milch, Eier, eine Waage (benötigen wir für die Untersuchung), Decken und Becher kaufen/bezahlen konnten.

Abschlußwort von Suzan und Lena (nun mal speziell für Frank)

Um alle Missverständnisse zu beseitigen, möchten wir Dir sagen, dass Arno sich (wohl auf seine ganz eigene Art und Weise) am Rührendsten um uns - die Studenten - kümmert! Er hat immer ein offenes Ohr für uns und sorgt dafür, dass wir sein Gesicht nicht so schnell vergessen :) *Scherz*

Nein, jetzt mal ehrlich, der Mothusi ist schon Klasse! …und wir haben ihn alle lieb - aber das will er ja nie hören! :)

Falls ihr uns etwas Gutes tun wollt (um es mal unverschämt auszudrücken) … Kinderschokolade und Raphaelos sind immer gern gesehen :) … Lena: “Auf die Kilos!”

Das war es nun von uns, wir hoffen ihr hattet Spaß beim Lesen und konntet mit den Infos etwas anfangen … Looking foreward to create the next Newsletter!

Bis dahin macht es gut
Grüße von Suzan und Lena
Sharp Sharp